Chinesische Arzneimitteltherapie

Die chinesische Arzneimitteltherapie ist die älteste und wichtigste Therapie der Traditionellen Chinesischen Medizin.

Zur Anwendung kommen überwiegend pflanzliche Stoffe, daneben auch Mineralien und in seltenen Fällen auch tierische Bestandteile.

Sie werden dem Patienten in der Regel in Form von Dekokten (Auskochungen) verabreicht. Ein Dekokt besteht aus einer konzentrierten Auskochung von ca. 10 bis 12 Substanzen in Wasser (Einzelsubstanzmenge ca. 10 bis 15 g; Dekoktmenge pro Tag 150-200 ml).

Neben Dekokten kommen auch Tropfen, Cremes oder Teilbäder zur Anwendung.

Es handelt sich bei den verwendeten Substanzen ausschließlich um chinesische Arzneidrogen. Sie werden von Prof. Wagner im Institut für Pharmazeutische Biologie der Universität München vor der Anwendung geprüft und auf Schadstofffreiheit untersucht.

Die Dekokte (oder andere Darreichungsformen) werden entsprechend der chinesischen Diagnostik und des Therapiefortschrittes während der Visiten jeweils der veränderten körperlichen Situation angepasst.

Die zur Anwendung kommenden chinesischen Arzneimittel werden von den anwendenden Ärzten (§ 10 BÄ0) rezeptiert, wobei die Behandlungskompetenz bei erfahrenen Professoren und Ärzten der TCM-Universität Peking liegt, und von chinesischen Heilkräuterspezialisten, die in China eine universitäre Ausbildung als Apotheker absolviert haben, hergestellt.